Stadtentwicklungskonzept

 

 

Entwicklungsausschuss der Stadt Eutin am 14.02.2013

 

In einer hitzigen und kontrovers geführten Debatte um das Einzelhandelskonzept der Stadt Eutin stimmten gegen den Willen der Freien Wähler die CDU, SPD und Grüne zu. Die Freien Wähler sprachen sich dagegen aus.

Von der FDP war kein Ausschussmitglied gekommen.

Das von der Fa. GMA aufgestellte Einzelhandelskonzept wurde von den Freien Wählern scharf angegriffen, weil es den Kern legt zu einer Spaltung der Innenstadt mit ihren Geschäften und den außerhalb der Innenstadt angesiedelten Betrieben.

Grundlage des Gutachtens sollte die Entwicklung der Innenstadt sein, um die erheblichen Leerstände zu beseitigen.

Der Tenor des Gutachtens war, eine Sortimentsbeschränkung für die Außenbetriebe zu verabschieden.

Dieses stieß bei den anwesenden Besuchern, von denen viele auch aus dem sogenannten „Außenbereich“ kamen, auf erheblichen Widerstand.

Die Behauptung der Projektleiterin Frau Staiger von der Fa. GMA sie hätte alle Betriebe gefragt, wurde zumindest von den anwesenden BetriebsinhaberInnen bestritten.

 

Die FWE hat das vorgelegte Gutachten erheblich kritisiert und für nicht ausgewogen gehalten, weil es keinen vernünftigen Ausgleich zwischen den konvergierenden Interessen aufgezeigt hat.

Wenn das Gutachten in dieser Form auch von der Stadtvertretung so verabschiedet wird, werden wir nicht nur in der Innenstadt, sondern auch im Außenbereich Leerstände haben,

zum Schaden der Eutiner Bürger und Touristen, sowie der Gewerbetreibenden.

 

Die Aussage vom Bauamtsleiter Rubelt, er wolle die Innenstadt stärken und damit attraktiver machen, ist durch nichts bewiesen.

Auf die Frage von Malte Tech – und solche Gutachten gibt es haufenweise – wo derartiges schon funktioniert habe, konnte Herr Rubelt nicht beantworten.

 

Die Freien Wähler monierten in der Ausschusssitzung aufs Schärfte, dass die Verwaltung die Einsprüche zumTeil gar nicht und wenn, dann völlig unvollständig zur Verfügung gestellt hat. Dieses ist ein Rechtsbruch und macht dadurch den Beschluss angreifbar.

 

Malte Tech                

 

Eutin, den 15.02.2012

Die ersten Reaktionen zum Einzelhandelskonzept


 

Liebe Kolleginnen und Kollegen ,

 

gestern fand die Abstimmung über das Einzelhandelskonzept statt .

 

Die CDU und die SPD haben ohne Rücksicht auf die Unternehmen in den Eutiner Gewerbegebieten das Einzelhandelskonzept durchgestimmt.

Es gab keine Bereitschaft Kompromisse einzugehen .

 

Besonders von der CDU ( in deren Wahlprogramm die Förderung von Unternehmen steht ) hätten wir etwas anderes erwartet.

 

Einzig die Freien Wähler Eutin haben gegen das Konzept gestimmt.

 

Für uns alle, die außerhalb der sogenannten Innenstadt liegen , bedeutet dieses Konzept einen deutlichen Einbruch der Grundstückswerte , sowie keine Möglichkeit mehr auf wirtschaftliche Veränderungen schnell zu reagieren.

Weiterhin werden wir bei Geschäftsaufgaben vermutlich keine Käufer oder Pächter mehr für die Immobilien haben.

 

Wir haben für uns die Entscheidung getroffen keine Investitionen mehr in Eutin zu tätigen,

da es keine Möglichkeit mehr gibt in die Zukunft zu planen.

Desweiteren haben wir heute begonnen unsere Firmensitze zu verlegen , welche z.T. seit 100 Jahren in Eutin waren.

 

Die Frage ist, soll sich die Interessengemeinschaft der Eutiner Gewerbegebiete mit dem heutigen Tage auflösen oder ist diese Entscheidung der Politik ein Grund sich stärker

zu binden ?

 

Ich bitte um Rückmeldungen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Christian Boock

 

 



Der nächste Termin für das

"Bürgerforum"

wird hier zeitnah bekannt gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

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