Stadtenteicklungskonzept

 

Pressemitteilung der FWE zum ISEK ( integriertes Stadtentwicklungskonzept)

 

Trotz erheblicher wirtschaftlicher Bedenken für unsere Stadt, möchten wir aber, nachdem die Mehrheit der Eutiner Stadtvertreter dem ISEK zugestimmt hat, uns konstruktiv einbringen und schlagen daher vor:

 

Die FWE vermisst im Bereich der Kultur konkrete Maßnahmen.

 

Eine Stadt wie Eutin, ohne nennenswerte gewerbliche Struktur, sollte gerade im kulturellen Bereich mit ihren Pfunden wuchern. Wir sollten Landschaft und Kultur miteinander verbinden, um auf diese Weise Touristen nach Eutin zu holen.

Kulturtourismus ist sicherlich ein Trend der Zukunft, den wir unbedingt mit ins ISEK einbauen sollten.

Eutin „Weimar des Nordens“ war im 18., 19. und auch 20 Jahrhundert geprägt von großen Persönlichkeiten, die unsere Stadt vielseitig geprägt haben und leider im ISEK keine Erwähnung finden.

 

Ich möchte hier nur einige Namen nennen stellvertretend für noch viele Andere.

 

Christoph Friedrich Hellwag, Arzt und Philosoph

Carl Maria von Weber, Komponist

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Maler

Ludwig Philipp Strack, Maler

Johann Heinrich Voß, Dichter und Homer Übersetzer

Wilhelm Leonhard Boldt, Maler und Stadtförderer

Anna Oppermann, Malerin

 

Die Freien Wähler schlagen vor, hierfür ein größeres Gebäude zu erschließen und ähnlich wie das Buddenbrookhaus in Lübeck, als Gedenkstätte und Museum der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Im Gegensatz zu vielen im Isek angedachten Investitionen könnte eine derartige Maßnahme in Verbindung mit dem Schloss zu einer nachhaltigen Tourismusförderung beitragen. Es würden sich viele schon im ISEK genannte Gebäude dafür eignen. Wir denken da z. B. an das Haus des Gastes oder die Torhäuser an der Opernscheune, das Witwenpalais usw.

 

Malte Tech, FWE, Eutin im Nov. 2012



Herrn Bürgervorsteher                                                              Eutin, den 9.12.2012
Jochen Mesek,
Herrn Bürgermeister
Klaus-Dieter Schulz,



die FWE-Fraktion beantragt, den Top 19 von der Tagesordnung der nächsten Stadtvertretersitzung zu nehmen.


Begründung:

Meiner Fraktion ist nicht klar, ob für das ISEK  ein Einzelhandelskonzept zwingend vorgeschrieben ist, oder es sich hier um eine freiwillige Leistung handelt.
Wenn es allerdings zwingend vorgeschrieben ist, ist TOP 19 abzusetzen, da zum Einzelhandelskonzept noch kein Beschluss der Stadtvertretung vorliegt und ein Gesamtbild noch nicht feststeht.
Sollte es sich hierbei um eine freiwillige Leistung handeln, sind die Aussagen dazu aus dem ISEK zu entfernen, weil es die Eutiner Wirtschaft in mehrere Teile spaltet und so den Zündstoff  für kommende Auseinandersetzungen liefert.
Bitte beantworten Sie meine Fragen mit einem klaren Ja oder Nein und bitte nicht mit konjunktiven Ausführungen.

Auch eine Beratung über die Abwägung der TÖB in der Stadtvertretung führt mich zu der Frage, ob in den Ausschüssen nicht alle Unterlagen vorlagen und diese nun als Tischvorlage schnell durchgewunken werden sollen?
   
Meines Wissens sind dem Ausschuss abwägungswürdige Unterlagen nicht zugestellt worden.
Auch  hierzu bitte eine klare Antwort.   

Sollten Sie, Herr Bürgervorsteher oder die Verwaltung, anderer Meinung sein, bitte ich um eine detaillierte Auskunft, in welchen Punkten Sie das anders sehen.

Erwähnenswert ist sicherlich noch, dass gerade Einzelhandelskonzepte Anlass zu Klagen geben und genau abgewogen werden müssen. Daher ist für meine Fraktion, da aus unserer Sicht Unterlagen fehlen,  eine korrekte Abwägung nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Malte Tech, Fraktionsvorsitzender der FWE

Der nächste Termin für das

"Bürgerforum"

wird hier zeitnah bekannt gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

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